Rechenschwäche

Stellen Sie fest, dass Ihr Kind trotz guter Beschulung und intensiver häuslicher Unterstützung kaum Fortschritte beim Rechnen erzielt? Belastet das zusätzliche Üben in Mathematik den häuslichen Frieden, weil einfach keine Verbesserungen zu erkennen sind? Haben Sie den Eindruck, dass Ihrem Kind ein grundsätzliches Zahlverständnis oder das Verständnis des Stellenwertsystems fehlt?

Es besteht die Möglichkeit, dass Ihr Kind von einer Rechenstörung betroffen ist. Dabei werden häufig folgende Beobachtungen gemacht:

  • Nahezu alle Aufgaben werden durch Abzählen mit den Fingern gelöst (zählendes Rechnen).

  • Bei Additionen und Subtraktionen weicht das Ergebnis häufig um 1 ab.

  • Es wird auch da gezählt, wo sich Zählen erübrigt. Nach 9 + 6 = 15 wird 9 + 7 erneut gerechnet bzw. abgezählt.

  • Alle sich aus der Logik des Zahlaufbaus und dem Zusammenhang der Operationen ergebenden Rechenerleichterungen bleiben systematisch ungenutzt, z.B. wird nach 5 + 2 = 7 die Aufgabe 7 – 2 erneut abgezählt.

  • Subtraktionsaufgaben werden regelmäßig falsch gelöst oder gar nicht bearbeitet.

  • Rechenoperationen werden verwechselt, d. h. statt zu addieren subtrahiert das Kind.

  • Es werden häufig die Zehner und Einer vertauscht (Zahlreversion), z. B. 24 statt 42.

  • Mühsam Eingeübtes (z.B. das kleine 1x1) wird nach kurzer Zeit wieder vergessen.

 

 


Integrative Lerntherapie im lehrreich bei Rechenstörungen

  • Einsatz von Förderkonzepten, die für Kinder mit Rechenschwäche entwickelt wurden, bzw. Elementen aus verschiedenen Konzepten. Wie legen hierbei großen Wert auf evaluiertes Material!

  • Einsatz selbsterstellten Materials auf der Basis erprobten und wissenschaftlich belastbaren Erkenntnissen

  • Einsatz anschaulichen Materials