Rechtschreibstörung
Stellen Sie fest, dass Ihr Kind trotz guter Beschulung und intensiver häuslicher Unterstützung nur geringe oder überhaupt keine Fortschritte beim Schreiben macht? Obwohl Ihr Kind interessiert und aufnahmefähig ist und Lernbereitschaft zeigt, bleiben die Erfolge aus? Belastet das zusätzliche Üben den häuslichen Frieden, weil Ihr Kind aufgrund ausbleibender Erfolge zunehmend unmotiviert wird?
Können Sie bei Ihrem Kind die folgenden Fehlerbilder beobachten?
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visuelle Verwechslung der Buchstaben b und d, p und q, so genannte Spiegelungen
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auditive Verwechslung ähnlich klingender Buchstaben, z.B. g und k, b und p (griegt statt kriegt, Prot statt Brot)
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Die gleichen Wörter werden im gleichen Text immer wieder anders falsch geschrieben, z.B. Fahmilie, Famlie, Famielie, Fammilie.
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unvollständige Schreibweise von Wörtern, z.B. Tomat statt Tomate, Mich statt Milch
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Vertauschungen von Buchstaben wie i und ü (Füsch statt Fisch) oder o und u (Torm statt Turm)
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Wortgrenzen werden nicht erkannt (statt „gibt es“ wird „gibtes“ geschrieben).
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Unvollständige Schreibweise der Buchstaben und Schwierigkeiten bei der Schreibschrift, die einzelnen Buchstaben miteinander zu verbinden.
Dann besteht der Verdacht, dass Ihr Kind von einer Rechtschreibstörung betroffen ist. Es ist sinnvoll, dies mithilfe einer Diagnose beim Kinder-und Jugendpsychologen zu überprüfen.
Integrative Lerntherapie im lehrreich bei einer Rechtschreibstörung
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Arbeit mit Förderkonzepten, die speziell für Kinder mit Rechtschreibstörungen entwickelt wurden, z. B. WorT - Würzburger orthografisches Training. Wir arbeiten mit Elementen verschiedener Konzepte, legen aber ausdrücklichen Wert auf evaluierte Verfahren!
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Unterstützung bei der visuellen und auditiven Differenzierung von Lauten und Buchstaben
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Förderung der phonologischen Bewusstheit
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Übungen zur Konzentration, zur Reflektion und zur Verbesserung der Aufmerksamkeit
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Gezielte Übungen zur Verbesserungen der Graphomotorik
Eine Rechtschreibstörung tritt häufig zusammen mit einer Lesestörung auf. In diesem Fall spricht man von einer LRS (Lese-Rechtschreib-Störung).